Zum dritten Mal in Folge hat die Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule Heilsbronn ein Team für das Bayernfinale der Robotik-Meisterschaften qualifiziert – und dieses Mal war es etwas ganz Besonderes: Erstmals standen mit Rebekka Bär und Enya Wörlein zwei Fünftklässlerinnen aus der Profilklasse Robotik auf der großen bayerischen Bühne.

Am 7. Juli 2026 trafen sich die 16 besten Teams aus ganz Bayern in der Ludwig-Fronhofer-Realschule in Ingolstadt. Mit dabei: Team ReEn1011 aus der 5C, das sich beim mittelfränkischen Regionalwettbewerb mit einer makellosen Punktzahl den Sieg gesichert hatte.

Vom Regionalwettbewerb zum Bayernfinale – mit vollem Einsatz

Zwischen dem Regionalwettbewerb und dem Bayernfinale haben Rebekka und Enya die Zeit genutzt und noch einmal alles gegeben: Trainingsläufe, Feintuning am Roboter, Optimierung der Programmierung – die beiden haben sich voll reingehängt, um ihre Abläufe zu perfektionieren und wertvolle Sekunden herauszuholen.
Dass sich das ausgezahlt hat, zeigte sich beim Finale: Im ersten Durchgang holten sie 40 von 45 möglichen Punkten – ein aussichtsreicher 8. Platz nach Runde eins, zumal lediglich drei der 16 Teams die volle Punktzahl erreichten.

Im nervenaufreibenden zweiten Durchgang legten die beiden noch einmal nach: Mit einer fehlerfreien Fahrt sicherten sie sich die volle Punktzahl. Am Ende gelang dies insgesamt sieben Mannschaften, sodass die Zeit über die Platzierung entschied. Mit der sechstbesten Zeit belegte Team ReEn1011 am Ende einen hervorragenden 6. Platz – vollauf verdient und vollauf zufrieden.

Ein Ergebnis, das für sich spricht

Platz 6 unter den 16 besten Teams ganz Bayerns – das ist keine Selbstverständlichkeit, schon gar nicht für zwei Schülerinnen, die erst am Anfang ihrer Realschulzeit stehen. Rebekka und Enya haben eindrucksvoll bewiesen, was im Profilfach Robotik an der MGFR Heilsbronn möglich ist: technisches Verständnis, Teamgeist und die Ruhe, auch unter Druck zu liefern.

Der Blick geht bereits nach vorne: Für das kommende Schuljahr verzeichnet das Profilfach Robotik eine Rekordzahl an Anmeldungen – ein wunderbares Zeichen dafür, wie sehr die Begeisterung für Technik und Programmieren an unserer Schule wächst. Wir freuen uns auf viele neue junge Talente und natürlich auf die neue Aufgabe, die uns die Robotik-Meisterschaft im Schuljahr 2026/27 stellen wird.

Und Rebekka und Enya? Für sie ist das Finale kein Abschluss, sondern ein mögliches Sprungbrett: Als Sechstklässlerinnen haben sie die Möglichkeit, freiwillig in der Robotik-AG weiterzumachen, an der neuen Aufgabe zu tüfteln – und vielleicht schon bald wieder ganz oben mitzumischen.

Manuel Erben