Mit einer starken Vorstellung kehrten die Fünftklässler der Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule Heilsbronn vom Regionalwettbewerb Mittelfranken der Robotik-Meisterschaft zurück. Das Schulteam trat mit insgesamt fünf Mannschaften an und zeigte eindrucksvoll, wie früh geförderte Technik- und Teamkompetenzen im Profilfach Robotik Früchte tragen.

Sieg in der Einsteiger-Kategorie: Mission „All‑Zeit zur Stelle"
Am 7. Mai 2026 fand im BayernLab in Neustadt an der Aisch die mittelfränkische Robotik-Meisterschaft statt. Insgesamt 44 Teams – 24 Einsteiger, 10 Fortgeschrittene und 10 in der Racing-Kategorie – traten gegeneinander an. Im Einsteiger-Wettbewerb stellten sich zwei Teams der Klasse 5C der diesjährigen Aufgabe unter dem Motto „SpaceBots – All-Zeit zur Stelle". Die Schülerinnen und Schüler mussten ihre selbst konstruierten und programmierten Roboter durch verschiedene Weltraum-Missionen steuern: Satelliten positionieren, Weltraumstaub von der ISS entfernen und Landefähren vom Mond zur Erde zurückbringen – erschwert durch Asteroiden, die präzise Navigation und clevere Programmierung erforderten.
Die Fünftklässlerinnen Enya Wörlein und Rebekka Bär traten als Team „ReEn1011" an und meisterten diese Herausforderungen mit Bravour. Sie erreichten den ersten Platz und überzeugten als einziges Team in beiden Durchgängen mit voller Punktzahl. Damit qualifizierten sich Enya und Rebekka für das bayerische Finale am 7. Juli in Ingolstadt – ein großer Erfolg für die beiden Nachwuchstechnikerinnen, die das Ergebnis selbst kaum zu erwarten geglaubt hatten.

Das zweite Heilsbronner Einsteigerteam „JoGa" mit Jonathan Schwab und Gabriel Hertlein belegte einen hervorragenden dritten Platz – mit weniger als zwei Sekunden Rückstand auf Rang zwei.

Racing‑Kategorie: Tempo und Präzision auf der Linie
In der neu eingeführten Racing-Kategorie „Line Follower" starteten drei weitere Heilsbronner Teams aus den Klassen 5A und 5D. Unter den Namen „Capybara Gang" (Amelie Heil und Sanela Piljic), „Robi Racer" (Lisa Hellein und Leonhard Reinel) sowie „Bobby & Bobs" (Eric Boos und Paul Schulze) traten sie gegen starke Konkurrenz an. Besonders bemerkenswert: „Robi Racer" kämpfte sich bis ins Halbfinale vor.
Ausblick
Das Ergebnis ist ein großer Gewinn für die Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule: Ein regionaler Sieg, ein weiterer Podiumsplatz und ein Halbfinaleinzug belegen die Qualität der schulischen Robotikarbeit. Besonders erfreulich ist, dass alle erfolgreichen Schülerinnen und Schüler aus der 5. Jahrgangsstufe kommen – die Wettbewerbserfahrung stärkt Motivation und Selbstvertrauen für künftige technische Herausforderungen. Die Schulgemeinschaft wünscht Enya und Rebekka viel Erfolg beim Bayerischen Finale am 7. Juli in Ingolstadt.
Manuel Erben
