Konzept zur Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

Veröffentlicht in Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

Die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist die Grundlage für den Schulerfolg unserer Schülerinnen und Schüler. Das Schulforum hat unter Beteiligung des Elternbeirats und des Lehrerkollegiums am 01.12.2015 ein Konzept zur Erziehungs- und Bildungspartnerschaft beschlossen. Dabei wurde ausgehend von den bereits bestehenden Maßnahmen ein Konzept entwickelt, um die Elternarbeit teils neu zu strukturieren bzw. mit möglichen und sinnvollen Maßnahmen weiterzuentwickeln.

A. Leitgedanken

Die Schule bietet den Kindern und Jugendlichen - neben dem Elternhaus - einen Raum, in dem sie sich beheimatet fühlen. Deshalb ist die Pflege der schulischen Gemeinschaft von besonderer Bedeutung, damit die Erziehungs- und Bildungsarbeit zum Nutzen der Kinder gelingt und zur bestmöglichen Entwicklung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen beiträgt. Ein tragendes Element ist dabei eine verlässliche, von Offenheit, gegenseitigem Vertrauen und Wohlwollen geprägte Partnerschaft zwischen Elternhaus und Schule.

B. Schulspezifische Gegebenheiten

Die Markgraf-Georg-Friedrich Realschule wurde 1962 als Knabenrealschule gegründet und ist eine von 6 staatlichen Realschulen im Landkreis Ansbach. Das Einzugsgebiet der Schule ist ländlich geprägt und umfasst den östlichen Teil des Landkreises Ansbach, den westlichen Teil des Landkreises Fürth sowie die Gemeinde Rohr aus dem Landkreis Roth. Der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ist gering. 69 Lehrkräfte unterrichten rund 880 Schülerinnen und Schüler, der Jungenanteil beträgt 65%. Die Schule ist eine offene Ganztagsschule mit 4 Gruppen und bietet Ganztagsklassen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 an. Mit dem seit mehr als 7 Jahren etablierten sozialen Netz (Schulpsychologin, PIMO-Team, Verbindungslehrer, Schulseelsorge, Streitschlichter etc.) haben die Schüler und auch die Eltern Ansprechpartner bei verschiedenartigen Problemen. Der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit hohem Beratungs- und Unterstützungsbedarf ist zwar noch verhältnismäßig gering (etwa 10%), nimmt aber ständig zu.

Die Eltern begleiten die schulische Entwicklung ihrer Kinder größtenteils interessiert. Jedoch steigt der Anteil der Eltern, die an der Schule eine Rundumversorgung wünschen.

Das Durchschnittsalter des Lehrerkollegiums liegt im bayerischen Mittelwert (44 Jahre). Die Fluktuation ist gering, da die Lehrkräfte gerne an der Schule sind, kaum versetzt werden wollen und nur wenige in den nächsten Jahren in Ruhestand gehen. So ist eine große Konstanz in der pädagogischen Arbeit zu erwarten.

Die Beziehungen innerhalb der Schulfamilie sind von einem hohen Maß an gegenseitiger Achtung und Vertrauen geprägt. Folgende pädagogische Leitlinien prägen den Schulalltag:

  • Förderung statt Selektion (geringe Durchfallquote)
  • Gutes Schulklima als Grundlage für die Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler
  • Innovationsbereitschaft im Kollegium (Teilnahme an vielen Schulversuchen)

C. Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer differenzierten Elternarbeit

Ich wünsche mir, dass  Eltern, Lehrer und Schüler gemeinsam dazu beitragen,  das Konzept mit Leben zu erfüllen.

Jürgen Katzenberger, Schulleiter